Jurybegründung:
Die konträre Formensprache im Vergleich zu den anderen Entwürfen war maßgeblich, warum dieser Vorschlag in die engere Wahl gezogen wurde. Die etwas verspielte und extravagante Karaffe hat einen hohen Wiedererkennungswert und Wiener Charme. Ebenso bedacht wurde, dass die Gläser auf dem Gefäß stapelbar sind. Problematisch erscheinen die Ausguss-Öffnung, sowohl im Gebrauch wie in der Herstellung, und die Assoziation mit einer Teekanne.

Eingereicht von Katharina M. Bruckner, Herbert Klamminger „Hans Stefan Moritsch BKM Design”
Die persönliche Beschreibung der Wettbewerbteilnehmerin:
„Undine präsentiert das Wasser in seiner reinsten Form, gehalten in Glas, und lässt den alltäglichen Weg durch die Leitungen vergessen. Weiters wird das Wasser aufgewertet durch die Differenzierung des Eingießens und Ausgießens. Das Wasser durchfließt die Karaffe und ergießt sich vom Schnabel in das Glas.
Da das allgemeine Gesundheitsbewusstsein gestiegen ist, wird es immer beliebter, Wasser warm oder heiß zu trinken. Die Karaffe kann mit einem Glas zugedeckt und verschlossen werden.
Undine sollte deshalb aus Borsilikatglas gefertigt werden. Dieses spezielle Glas ist „härter” als das herkömmliche Gebrauchsglas, hitzebeständig, geruchs- und geschmacksneutral, und gibt keine Stoffe an das Wasser ab. Daher eignet es sich sehr gut für Allergiker. Durch die porenfreie Oberfläche werden eine leichte Reinigung garantiert und Verfärbungen ausgeschlossen.
Zu dieser Serie gehören eine Karaffe und zwei passende Gläser. Am Boden der Trinkgläser ist das Logo der Wiener Wasserwerke platziert. Wenn man die Gläser auf der Karaffe stapelt, präsentiert sich stets das Logo.”