Jurybegründung:
Dieser Vorschlag besticht durch seine Eleganz und klassische Formen. Er würde somit die hohe Qualität des Wiener Wassers gut verkörpern. Von der technisch prinzipiell möglichen Doppelwandkonstruktion wird aus Herstellungsgründen Abstand genommen. Die Juroren sind sich einig, dass, obwohl die Höhe der Karaffe die Reinigung in der Geschirrspülmaschine erschwert, die schlanke Form einen hohen Wiedererkennungswert hat.

Eingereicht von Kai Stania Design
Die persönliche Beschreibung der Wettbewerbteilnehmerin:
„Das Bedürfnis, die Qualität des Wiener Wassers zu unterstreichen und das Bewusstsein für diese Werte wieder zu schärfen, führte zu einer möglichst schlanken, hohen Form, als Symbol für die kostbare und hochwertige Flüssigkeit.
Diese Karaffe ist einschalig mundgeblasen aufgebaut, aber es besteht die Option einer doppelwandigen Ausführung. Wenn man an Erfrischungsgetränke im allgemeinen denkt, ist deren Kühlung erforderlich. Ähnlich verhält es sich mit Wasser:
Lauwarmes Wasser schmeckt nur halb so gut wie gekühltes!
Um eine möglichst lang anhaltende Kühlung zu ermöglichen, gibt es diese der Doppelwandigkeit. Durch die spezielle Konstruktion wird, ähnlich wie bei einem Weinkühler, gewährleistet, dass das Wasser lange kühl und frisch bleibt.
Die Höhe und der Durchmesser der Karaffe sind auf die Maße der Tür eines Standardkühlschrankes abgestimmt. Es wird dadurch nicht nur die Nachkühlung ermöglicht, auch das Bewusstsein für den sparsamen Umgang mit dem kostbaren Wasser wird gefördert. Ein weiterer Vorteil der hohen und schlanken Form: Ein zusätzlich angebrachter Griff ist nicht erforderlich.
Der leicht schräge „Schnabel” erleichtert das Ausgießen sowie das Befüllen. Das Gefäß kann bei Bedarf auch verschlossen werden. Die Gläser sind so dimensioniert, dass das Glas umgekehrt auf den Abschluss der Karaffe gestülpt werden kann.”