
Die Wienerinnen und Wiener im Publikums-Voting, die Prominentenjury beim Praxistest und in letzter Instanz die Expertenjury haben entschieden: Seit Mittwoch, dem 27. April 2005, gibt es einen offiziellen Wiener Wasserkrug. Und damit eine einzigartige Verpackung für ein einzigartiges Produkt.
Das Rennen um den mit 7.000 Euro dotierten ersten Preis machte der auch schon von der Öffentlichkeit und von den Prominenten favorisierte Entwurf „Ein edler Tropfen”. „Ich gratuliere dem Gewinner Kai Stania Design sehr herzlich, bedanke mich aber zugleich bei allen, die an diesem Wettbewerb teilgenommen haben”, freut sich Umweltstadträtin Ulli Sima. Der Vorsitzende der Expertenjury, Professor James Skone von der Universität für angewandte Kunst, zur Jury-Entscheidung: „Das Urteil erfolgte durch Stimmenmehrheit. Der Edle Tropfen drückt die Einzigartigkeit des Wiener Wassers durch elegante und klassische Form aus, Karaffe und Gläser sind hoch und schlank und wirken daher kostbar.”
Neben dem Siegerprojekt „Edler Tropfen” waren das Modell „Pur” von Barbara Gollackner und „Undine” von Katharina M. Bruckner und Herbert Klamminger mit in der Endrunde. Aufgrund der geringen Bewertungsdifferenz von „Pur” und „Undine” hat die Expertenjury entschieden, die Geldprämie unter beiden mit jeweils 2.500 Euro gleich aufzuteilen. Es gibt also sozusagen „zwei Zweitplatzierte”. Weiters wurde ein mit 1.000 Euro dotierter Jurypreis vergeben. Für einen Entwurf, der laut Expertenjury „Mut” und „Risikobereitschaft” bei der Formgebung ausdrückt. Es handelt sich um das Modell „christal quest” von Gerin Trautenberger/Microgiants Industrial Design GmbH, das wir unter „Aktuell” näher vorstellen.
Der Siegerkrug „Ein edler Tropfen” ist – samt passender Gläser - noch vor dem Sommer in Serienproduktion gegangen und kann nun bestellt werden.