So haben tausende Wienerinnen und Wiener in den 14 Tagen des Public Votings gewählt. Umweltstadträtin Ulli Sima hat die Stimme der Öffentlichkeit in der entscheidenden Sitzung der Expertenjury vertreten.

Interview mit Univ. Prof. James Skone
Insgesamt haben 18 junge Designerinnen und Designer aus Wien 24 verschiedene Entwürfe für den „Wiener Wasserkrug” eingereicht. In der ersten Stufe des Wettbewerbs hat die Expertenjury die 3 besten Konzepte ausgewählt.
In der Folge finden sie die Kurzfassung der Jury-Begründung zu jedem der 3 Finalentwürfe, die sich auch dem großen Publikums-Voting und einem Praxistest durch eine Prominentenjury gestellt haben. Wenn Sie die Links zu den einzelnen Modellen anklicken, sehen Sie eine Computergrafik der einzelnen Modelle samt Erklärungen der Designerinnen und Designer zu ihren Entwürfen und der Idee dahinter.
Am Donnerstag, 21. April, war es so weit. Die drei Prototypen der Finalentwürfe, eigens handgefertigt vom traditionsreichen Wiener Glasproduzenten J.&.L. Lobmeyr, standen nun auf dem Prüfstand. Passenderweise im Glaspavillon der „summer stage“, am Ufer und damit am Wasser des Donaukanals.
Eine Jury aus elf Prominenten musste die drei Finalisten und die dazu gehörenden Trinkgläser nach den Kriterien Aussehen, Anfassen, Einschenken, Trinken und Reinigen bewerten. Neben Gastgeberin Ulli Sima und dem Chef des Hauses, Szenegastronom Ossi Schellmann, gehörten der best besetzen Jury noch folgende Persönlichkeiten an: Maggie Entenfellner, Tierlady der „Kronen Zeitung“; Karin Mayr-Krifka, Top-Leichtathletin und EM-Silbermedaillengewinnerin über 200m Sprint; „Willkommen Österreich“-Starmoderatorin Martina Rupp; Wiens ORF-Landesdirektorin Brigitte Wolf; Prof. Harry Kopietz, Erfinder des Wiener Donauinselfestes; Wolfgang Konrad, Organisator des Vienna City Marathon; sowie die leitenden Wien-Redakteure Erich Vorrath von der „Kronen Zeitung“, Peter Lattinger vom „Kurier“ und Rainer Nowak von der „Presse“. Moderiert wurde die Veranstaltung von der überaus charmanten Anita Zieher, die fachlich von Universitätsprofessor James Skone unterstützt wurde.
Nach rund 45 Minuten Anschauen, Anfassen, Einschenken, Trinken und Reinigen im Waschbecken stand der Sieger des Abends fest: Modell 1, „Edler Tropfen“. Wobei er nur relativ knapp das Rennen vor den ebenfalls äußerst gelungenen Modellen „Pur“ und „Undine“ gemacht hat. Mit dem Ergebnis durchaus Einverstanden zeigten sich unter anderem zwei prominente Köpfe unter der rund 70-köpfigen Gästeschar: Diplomingenieur Josef Thon, Chef der MA 48 – „herrlich frisches Wiener Wasser aus Glaskrügen trinken ist auch ein aktiver Beitrag zur Abfallvermeidung!“ – und Diplomingenieur Hans Sailer, Chef der Wiener Wasserwerke. Er wird ja das Voting der Prominenten mit seiner Stimme in der alles entscheidenden Sitzung der Expertenjury vertreten.