21.05.2005
Burgschauspieler, Radiostimme und Fernsehstar Frank Hoffmann spazierte mit einer fröhlichen Wandergruppe Etappe 17 von der Esslinger Furt zum Himmelteich. Vom Rande der Lobau und des Nationalparks Donauauen ging es durch eine völlig konträre Landschaft mit liebevoll angepflanzten Waldstrichen zur einstigen Müll-Altlast Himmelteich. Die sich nach aufwändiger Sanierung längst in ein einzigartiges Biotop verwandelt hat und ihrer Bezeichnung heute absolut gerecht wird.
Von Fank Hoffmann erfuhren die Wienerinnen und Wiener, die diese Etappe mitmarschierten, dass der Schauspieler und künstlerische Leiter des "Güssinger Kultursommers" ständig auf Achse ist. So war er erst vor kurzem mit Austro-Popstar Georg Danzer im Kosovo, um im Rahmen eines vom Österreichischen Bundesheer organisierten Hilfsprojektes Spendengeld zu lukrieren. Und zwar für Kinder, die Opfer heimtückischer Landminen geworden sind.
Während des Spaziergangs in der Geborgenheit des so friedlichen Wien unterhielt Frank Hoffmann die Gruppe mit Wanderliedern, die er spontan anstimmte, und mit köstlichen Theater-Anekdoten. Seinerseits hörte er mit größtem Interesse den Erklärungen von Förster Ing. Albert Payr (auf dem Foto mit Frank Hoffmann) zu, der nicht ohne berechtigten Stolz auf die großen Anstrengungen der pulsierenden Donaumetropole hinwies, auch der Natur entsprechend Platz einzuräumen. Unter anderem mit dem Gedenkwald für jüdische NS-Opfer, dem EU-Wald und dem JungbürgerInnenwald, die entlang dieser Etappe 17 des "rundumadum"-Wanderwegs ausgepflanzt und aufgeforstet wurden.