Erinnern Sie sich noch? 1984 besetzten tausende Österreicherinnen und Österreicher die Aulandschaft entlang der Donau. Sämtliche Umweltorganisationen machten mobil, um den Bau des Kraftwerks Hainburg zu verhindern. Und das mit Erfolg, die Pläne für den „Betonklotz“ verschwanden in irgendwelchen Schubladen. Heute wissen wir, dass die Demonstranten Recht behalten sollten: Der Nationalpark Donau-Auen schützt eine der letzten großen unverbauten Flussauen Mitteleuropas (9.300 Hektar) mit unzähligen Tier- und Pflanzenarten.
Mehr als 700 Pflanzenarten wachsen und gedeihen entlang der Donau, mehr als 30 Säugetier- und 100 Brutvogelarten sowie 8 Reptilien- und 13 Amphibienarten haben im Auwald ein Zuhause gefunden. Auch im Wasser herrscht reges Treiben: So wurden rund 60 Fischarten nachgewiesen. Der Nationalpark Donau-Auen ist ein wahres Naturparadies, das es auch weiterhin zu schützen gilt.
Von der Panozzalacke starten, entlang dem markierten Wanderweg durch den Nationalpark Donau-Auen wandern, bis zur Endstelle Nationalparkcamp. Tipp: Nutzen Sie die elektronische Fahrplanausfkunft der Wiener Linien auf
Streckenlänge: 5,1 km
Öffentliche Verkehrsmittel: 91 A




Umweltaktivisten ist es zu verdanken, dass die Aulandschaft entlang der Donau mit ihrer regen Pflanzen- und Tierwelt nicht einem Kraftwerk weichen musste.